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nach(t)bar russland

eine szenische Recherche
theater fensterzurstadt.6

 

"Jede Szene gewährt einen anderen Blickwinkel auf das Leben der Menschen: begleitet von Musik und Gesang blicken die Besucherinnen und Besucher auf ein Dasein voll von Wut und Trauer - aber auch auf Menschen die voller Hoffnung sind. (...) Nach(t)bar Russland gelingt es, das wir unseren Blick nach Osten richten und das wir uns für einige Minuten in dem "Roten Traum" verlieren..."

Radio Flora 12.12.2003

 

"Selten kann das Ihmezentrum für sich beanspruchen , ein idealer Ort zu sein. Und doch gibt es keinen idealeren Spielort für "Nach(t)bar Russland", die neueste Produktion des Theaters fensterzurstadt. Das Stück ist eine Bestandsaufnahme Russlands im zweiten Jahrzehnt nach dem Untergang der UdSSR: der Traum vom Paradies der Werktätigen hat sich in nichts aufgelöst, geblieben ist das Bewusstsein, all die Jahre vergeblich entbehrt zu haben. Sie stehen vor einem Scherbenhaufen untergegangener Illusionen. In einem Bahnhof begegnen sich die vom Kommunismus Betrogenen und erzählen ihr Schicksal. (...) Es wird geschwitzt, gebellt, gestöhnt, geschrien und ohne Fortkommen gestrampelt. Eindrucksvoll!"

Neue Presse 11.12.2003

 

"Das Theater Fenster zur Stadt erzählt gefühlvolle Geschichten aus dem Untergrund.(...) Die sieben Schauspieler des Ensembles schlüpfen in verschiedene Rollen und erzählen eindringlich von Liebe und Sehnsucht, von Zukunft, Krieg und Tod in Russland."

Stadtanzeiger West, 11.12.2003