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schweig, sturmwind, still

Frei nach William Shakespeares "Der Sturm"
theater fensterzurstadt.11


"We are such stuff as dreams are made on; and our little life is rounded with a sleep." (W.Shakespeare: >The Tempest< IV. Akt, 1.Szene)

The Tempest, die Geschichte von Prospero, dem entmachteten und vertriebenen Herzog von Mailand, der im Exil auf einer Insel im Meer eine neue Herrschaft errichtet und durch Magie alle seine Feinde in seine Gewalt bringt, ist eines der faszinierendsten und vieldeutigsten Dramen Shakespeares: komisch, tragisch, zauberhaft und schrecklich zugleich; voll von szenischen und musikalischen Assoziations- und Phantasieräumen.

Treue und Verrat, der Sinn der Macht und des Lebens trotz Todesgewissheit, die Überwindung des Bösen in einer abgrundtief schlechten Welt, der Konflikt zwischen Denken und Handeln, Leidenschaften, der Zwiespalt zwischen Vernunft und Gefühl, Kunst und Natur sind die zentralen Themen des Stücks; Herzöge und Könige, Narren und Säufer, Luftgeister und Monster das Personal.

Unsere Produktion mit dem Titel >Schweig Sturmwind Still< ist der Versuch einer Annäherung an Shakespeare's komplexes Stück, das mal als Rachedrama, dann wieder als romantische Liebesgeschichte, als philosophischer Diskurs, als Märchen- oder Zauberstück, als eine "Tragödie der verlorenen Illusionen", als psychoanalytische Fallstudie oder als "Zeitraffer-Traumstück" gelesen werden kann.

Ein szenisches Abenteuer im vieldeutigen Labyrinth von Shakespeare's verzauberter Insel, in dem wir mit einem Ensemble von 5 Schauspielern und einem Musiker den Zugang zum Text neu freilegen, bündeln, zersplittern, verteilen, unseren Assoziationen und Perspektiven folgen und von dort wieder zum Stück gelangen.

Spiel: Alexandra Faruga, Carsten Hentrich, Kolja Seifert, Renzo Solórzano, Ylva Yangsell

Inszenierung: Ruth B. Rutkowski und Carsten Hentrich

Musik: Heino Sellhorn

Ausstattung: Ruth B. Rutkowski

Bühne/Technik/Licht: Alexander Tripitsis

Premiere am 2. Dezember 2006 im Ihmezentrum Hannover

Die Produktion wird gefördert durch:
Land Niedersachsen, Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, Niedersächsische Lottostiftung und Firmengruppe Engel.